“…jetzt auch noch Fotografie?”

Veröffentlicht: 15. März 2012 in Vorstellung

“…jetzt auch noch Fotografie?” wurde ich vor ein paar Tagen gefragt. Meine Antwort war schlicht und einfach “Ja, warum nicht?”

Ich habe eigentlich schon immer irgend welche kreativen Dinge getan. Ich habe in einer Band Bass gespielt, schon immer gezeichnet und gemalt, geschrieben und zuletzt elektronische Musik produziert. Wobei ich nie lange etwas gemacht habe, wo ich keine schnellen Ergebnisse hatte. Mit der Band habe ich eine EP herausgebracht, beim Zeichnen und Malen hatte ich die fertigen Bilder, beim Schreiben die fertigen Texte und als Elektronikproduzent ein Album und 2 Maxisingles. Die Amateurfotografie passt mir also ganz gut in den Kram, denn man muss nur auf den Auslöser klicken und hat ein Ergebnis, womit man arbeiten KANN.

Kreativität ist eine feine Sache und beruhigt den Geist. Natürlich habe ich jede Menge andere kreative Projekte, in denen ich mich austoben könnte, aber sie spielen sich alle zuhause und meist alleine ab. Musik zu produzieren wird immer ein Hobby von mir bleiben, ebenso das Schreiben und Zeichnen/Malen. Aber in letzter Zeit hat es mich einfach gestört, dass ich keine Hobbys mit Bewegung (dumme Sprüche, bezogen auf meinen muskelbepackten Körper dürfen jetzt gemacht werden!) habe, obwohl ich die Natur an sich sehr schön finde. Also habe ich mir überlegt, worin mein Interesse noch liegt, was ich draußen machen kann und wo ich schnell auf Ergebnisse zurückgreifen kann – so kam ich auf die Knipserei. Was ebenfalls wichtig war – man kann es mit anderen Menschen gemeinsam machen. Ob es jetzt nur Touren durch eine Stadt sind, oder Portraitfotos machen, man hat immer mit einem Menschen Kontakt.

Natürlich habe ich vorher schon ein Wenig rumgelesen und hier und da gestöbert. Aufnahmen mit dem Handy auf picplz hochladen war ein Test, um zu schauen ob ich da wirklich Lust zu habe. Ebenfalls zu Testzwecken wurde sich dann die Canon EOS 550D von der Nachbarin ausgeliehen und bei einer Tour durch Soest, mit dem @Herr_Woodstock , ausprobiert. Ab da war ich total fasziniert von der Sache, habe mich weiter nach Modellen, Firmen, Marken und, für mich passende, Kameras umgeschaut. Schlussendlich habe ich mir die Canon EOS 600D besorgt. Mir wurde zwar die Canon 550D und die Canon 1100D empfohlen, aber mir war die Videofunktion in FullHD sehr wichtig, da ich auch das Filmen sehr interessant finde. Warum also nicht.

Natürlich ist mir bewusst, dass ich viel zu lernen habe, aber das möchte ich auch. Photoshop wird mir dabei nicht fehlen dürfen, also werde ich mich auch da reinlernen müssen, was bislang aber sehr viel Spaß macht.

Im Anhang jetzt mal 2 Fotos, die ihr euch anschauen könnt.

Ich werde zwischendurch nun immer ein paar Fotos posten, über Kommentare und Kritik würde ich mich natürlich sehr freuen!

Kameramodell: Canon EOS 550D

Blendenzahl: F/5.6

Blichtungszeit: 1/8 Sek.

ISO: 100

Brennweite: 18mm

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Kameramodell: Canon EOS 600D

Blendenzahl: F/8

Blichtungszeit: 1/200 Sek.

ISO: 400

Brennweite: 41mm

Kommentare
  1. Corinna sagt:

    Wieviel ist von der analogen Fotografie eigentlich noch geblieben? Woran erkennt man das Können einen Fotografen, wenn dank Photoshop keine Grenzen gesetzt sind?

  2. Dean Lambert sagt:

    Hallo Corinna,

    ich denke, egal ob analoge oder digitale Fotografie, es ist immer noch der Mensch, der das Foto macht. Wenn du ein schlechtes Foto gemacht hast, dann bringt dir auch Photoshop nichts mehr. abgesehen davon, bedarf es nicht auch Können und wissen, um mit Photoshop oder einer Digitalen Kamera schöne Fotos zu machen?

    Danke für deinen Kommentar.

    lg
    Rebelgrapher

  3. Corinna sagt:

    Also nichts gegen Photoshop. Ich bewundere Leute, die so tolle Dinge damit zaubern. Aber ich frage mich halt, wieviel das mit der eigentlichen Fotografie, dem Handwerk zu tun hat.

    *wink* 2nd_twin
    (Hatte doch tatsächlich vergessen mich zu erkennen zu geben.)

  4. Dean Lambert sagt:

    Ich denke, dass tut sich Beides nichts. Man muss immer noch Belichtungszeit und Blenden etc. manuell einstellen. Es geht jetzt nur viel schneller. Was ich in den letzten Tagen gelernt habe ist, Digitale fotografie zu trennen. Eine Kompaktkamera kann man natürlich nicht mit einer Spiegelreflex oder eine analogen Kamera vergleichen. Die Theorie der fotografie ist dennoch die gleiche, egal ob analog oder digital. Licht bleibt Licht, Entfernung und Perspektive bleiben ebenfalls die gleichen. Mit Spiegelreflexkameras kann man vieles automatisieren und die Kamera „denken lassen“ – ich denke, das ist der Unterschied zwischen analog und digital. Vom Fotofilm mal abgesehen.😉

    lg
    Rebelgrapher

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